Welche Auswirkungen hat unser Rohstoffverbrauch auf die Lebensbedingungen von Menschen in anderen Teilen der Welt? Mit dieser Frage beschäftigten sich unsere Schülerinnen und Schüler in einem Workshop der Menschenrechtsorganisation FIAN.
Im Mittelpunkt stand der Abbau von Bauxit in Guinea, einem wichtigen Rohstoff für die Herstellung von Aluminium. An diesem Beispiel setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit den ökologischen und sozialen Folgen des Rohstoffabbaus auseinander. Dabei ging es insbesondere um die Auswirkungen auf die Lebensgrundlagen der Bevölkerung und die Einhaltung grundlegender Menschenrechte, etwa des Rechts auf Nahrung und sauberes Wasser.
Darüber hinaus beschäftigten sich die Teilnehmenden mit der Frage, welche Verantwortung Unternehmen sowie Banken und die Bundesregierung durch ihre Kreditabsicherung für die Bedingungen der Rohstoffgewinnung in anderen Teilen der Welt tragen. Ebenso gingen sie der Frage nach, welche Folgen der Klimawandel und der Anteil von Verbrauchern und Industrie in Europa daran für Fischerei und Landverlust an der Küste Honduras haben.
Der Workshop fand im Rahmen einer Ausstellung statt, die in Kooperation mit dem Weltladen Lübeck und der Steuerungsgruppe Fair Trade Stadt organisiert wurde. Er verdeutlichte, wie eng unser Konsum mit globalen Lieferketten und der Einhaltung von Menschenrechten verbunden ist.
Ein herzliches Dankeschön gilt den beiden Workshop-Leiterinnen Katja Godowski und Martina Böttger für die interessante Gestaltung des Workshops sowie dem Weltladen Lübeck und der Steuerungsgruppe Fair Trade Stadt für die Zusammenarbeit.
Marco Hanisch im Oktober 2026