Im Rahmen des Politikunterrichts besuchten die Klassen BO25 und FO25 der Hanse-Schule für Wirtschaft Lübeck das Museum Behnhaus Drägerhaus in der Lübecker Königstraße. Der gemeinsame Ausflug bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Kultur, Stadtgeschichte und aktuelle Themen rund um Denkmalschutz und öffentliche Förderung hautnah zu erleben.
Das traditionsreiche Museum wurde nach umfangreichen Sanierungsarbeiten im November 2025 wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Dabei standen insbesondere die Modernisierung der Sicherheits- und Brandschutztechnik, die Verbesserung der Barrierefreiheit sowie der Erhalt der historischen Bausubstanz im Mittelpunkt.
Begleitet von ihren Lehrkräften erhielten die Klassen zuerst eine Führung durch die Innenstadt Lübeck, geleitet von Dustin Lee Schlicht, der sich ausgiebig über die Historie der Stadt informierte. Nach interessanten Fakten über Straßen und Plätze innerhalb der Altstadt begann die Führung der Frau Gönna Jensen durch das frisch sanierte Gebäude. Besonders beeindruckend war der historische Gewölbekeller, der im Zuge der Sanierung freigelegt und restauriert wurde. Dort konnten die Schülerinnen und Schüler erleben, wie moderne Museumstechnik und jahrhundertealte Architektur miteinander verbunden werden. Auch die neu gestalteten Ausstellungsräume zeigten eindrucksvoll, wie Kunst und Geschichte miteinander verknüpft werden können.
Die Führung machte deutlich, welche Bedeutung kulturelle Einrichtungen wie das Behnhaus für die Hansestadt Lübeck besitzen. Das Museum zählt zu den bedeutendsten Häusern Norddeutschlands für Kunst des 19. Jahrhunderts und der Klassischen Moderne. Werke von Künstlern wie Caspar David Friedrich und Edvard Munch prägen die Sammlung des Hauses.
Neben den kulturellen Eindrücken bot der Besuch auch zahlreiche Anknüpfungspunkte für den Politikunterricht. Themen wie staatliche Kulturförderung, Denkmalschutz, öffentliche Investitionen und die Bedeutung kultureller Bildung wurden vor Ort greifbar. Die Schülerinnen und Schüler erhielten dadurch einen praxisnahen Einblick in die Verantwortung von Politik und Gesellschaft für den Erhalt historischer und kultureller Einrichtungen.
Der Ausflug zeigte eindrucksvoll, dass Unterricht nicht nur im Klassenraum stattfinden muss. Für die Klassen BO25 und FO25 war der Besuch im Behnhaus eine spannende Gelegenheit, Geschichte, Politik und Kultur miteinander zu verbinden und die eigene Stadt aus einer neuen Perspektive kennenzulernen.
Hiermit bedanken wir uns als Klasse erneut bei den Angestellten des Behnhauses und für die Möglichkeit Kunst und Kultur in unseren Unterricht einfließen zu lassen. Für weitere Führungen und die Zusammenarbeit stehen wir jederzeit gerne bereit.
Dustin Lee Schlicht, BO25 im Mai 2026